Neukonzeptionen überall?

Heute ging es auch im Literaturbüro Freiburg um Neukonzeptionen. Anfang 2016 soll dort aus dem Literaturbüro ein Literaturhaus werden. Auch anlässlich der Neukonzeption gibt es ein Seminar mit Studierenden der Uni Freiburg, geleitet von Martin Bruch und Ann-Christin Bolay, in dem unterschiedliche Literaturhäuser analysiert werden in Bezug auf Programmausrichtung, Orte und Formate. Für den Blick über den Tellerrand wurde ich als Externe eingeladen um Inputs zu Neukonzeptionen im musealen Bereich einzubringen. Ähnliche Fragen wie die Museen beschäftigt auch die Literaturvermittlung: Welche Zielgruppen erreichen wir mit welchen Formaten? Welche diskursiven und kommunikativen Situationen stellen wir her? Welche Stimmung möchten wir erzeugen und vor allem: Welche kulturpolitischen Überzeugungen stehen hinter einer solchen Neuaufstellung? Es geht dabei um die Zukunftsfähigkeit der eigenen Branche: Elitäre Formate und schlecht vermittelte Programme oder Ausstellungen kann man sich sparen, auch wenn das leider viel zu selten geschieht. Die Studierenden fanden den kurzen gedanklichen Ausflug zum Stadtlabor unterwegs und der Neukonzeption des historischen museums frankfurt jedenfalls anregend – der Outreach-Gedanke ist mittlerweile bei vielen Kultureinrichtungen angekommen und inspiriert vielleicht auch weiterhin die Freiburger Literaturvermittlung, wer weiß.

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